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Anne Marie Hinderling-Eliasson

Register zu Schmellers „Bayerischem Wörterbuch“

Jahrbücher der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft 2014/2015/2016

ISBN 978-3-939112-76-1
3 Bände, zusammen 1307 Seiten,
Format 16 x 23 cm, kart.
€ 60,00

Johann Andreas Schmellers in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erschienenes „Bayerisches Wörterbuch“ begründete den Typus des historischen großlandschaftlichen Dialektwörterbuches. Damit wollte Schmeller – wie er in seinen Vorbemerkungen dazu selbst schreibt – „jedem bayerischen und deutschen Landsmanne eine bisher minder zugängliche Vorrathskammer seiner reichen Sprache“ auftun. Bei der Anordnung seiner Einträge orientierte er sich nicht in herkömmlicher Weise am Alphabet, sondern an den in der Wurzelsilbe der Lemmata enthaltenen Konsonanten, was jedoch entgegen seiner oben geäußerten Absicht für viele seiner bayerischen und deutschen Landsleute bis in die Gegenwart herein das Auffinden der gesuchten Wörter erschwert, bisweilen sogar verunmöglicht.

Als erster wirkte dieser Problematik bereits in den 1870er Jahren Georg Karl Frommann in einer überarbeiteten Auflage von Schmellers Wörterbuch auf knapp 80 Seiten mit einem streng alphabetischen Register entgegen, dem es freilich an Vollständigkeit mangelt. Auf andere Weise versuchte Bernhard Stör im Schmeller-Jahrbuch 2012 die Schwierigkeiten der Wörtersuche abzumildern, indem er einen kurzen „Wegweiser“ durch Schmellers Wörterbuch verfasste.

Mit ihrem nach über 25 Jahren intensivster „Wortklauberey“ entstandenen dreibändigen Werk schließt nun Anne Marie Hinderling-Eliasson endlich in aller Gründlichkeit das seit jeher bestehende Desiderat. Wer nicht weiß, wie Schmeller das entsprechende Stichwort angesetzt hat, findet beim Blick in ihr allumfassendes Register bestimmt schnell die richtige Spur.