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Klaus Gattermaier

Literaturunterricht und Lesesozialisation

Eine empirische Untersuchung zum Lese- und Medienverhalten von Schülern und zur lesesozialisatorischen Wirkung ihrer Deutschlehrer
2. Auflage

ISBN 978-3-9807028-5-0
428 Seiten, mit zahlreichen Tabellen
und Diagrammen, Format 17 x 24 cm,
kart., € 26,00

Welche lesesozialisatorische Wirkung geht von Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern und ihrem Literaturunterricht aus? Diese brisante Frage steht im Zentrum dieser repräsentativen empirischen Untersuchung bei Schülern und Lehrern in den beiden Bundesländern Bayern und Sachsen. Ausgehend von einer kurzen Rückschau auf die literaturdidaktische Praxiskritik, wird in einem ersten empirischen Teil das Lese- und Medienverhalten der im Durchschnitt 15-jährigen Schülerinnen und Schüler beleuchtet. Im Zentrum der Arbeit steht der Blick auf das konkrete „unterrichtliche Tun“ der befragten Deutschlehrer. Dabei werden zahlreiche neuralgische Zonen schulischen Literaturunterrichts (von der Benotungsproblematik bis zum spannungsreichen Verhältnis von Schul- und Privatlektüre) angesteuert.

„Gattermaiers Verdienst ist es, die deutschdidaktische Kritik mit empirischen Daten abzusichern, die die Ergebnisse der lesebiografischen Forschung bestätigen.“
socialnet-Rezensionen vom 23. Januar 2007