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Elaine Eckert

Die Carbid-Vereinigung (1921–1958)

Ein Beitrag zur Geschichte der Kartelle in Deutschland
Historische Studien der Universität Würzburg, Band 11

ISBN 978-3-939112-85-3
268 Seiten, Format 14,8 x 21 cm, 37 Tabellen, kart.
€ 22,00

1958 wurde die Carbid-Vereinigung GmbH endgültig aus dem Handelsregister gelöscht. 37 Jahre lang hatte dieses Kartell bestanden und den Handel mit Calciumkarbid in Deutschland maßgeblich bestimmt.

1921 als indirekte Folge der Beschlagnahme von Karbid im Zuge der staatlichen Rohstoffbewirtschaftung während des Ersten Weltkrieges entstanden, konnte sich das Karbidsyndikat in den Jahren der Weimarer Republik konsolidieren sowie nach und nach alle deutschen Erzeuger von Handelskarbid an sich binden. Während die Carbid- Vereinigung in den Jahren der Herrschaft des Nationalsozialismus ihr Aufgehen in den staatlichen Wirtschaftslenkungsorganen verhindern konnte, fiel sie nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unter das alliierte, später das bundesdeutsche Kartellverbot und wurde aufgelöst. Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Aufbau und der Organisation dieses großen deutschen Karbidsyndikates und der wechselhaften Geschichte seines Bestehens.