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Bernhard Fuchs

Die Städte und Märkte der nördlichen Oberpfalz unter Kaiser Karl IV.

Regensburger Beiträge zur Regionalgeschichte, Band 16

ISBN 978-3-939112-67-9
122 Seiten, Format 16,5 x 24 cm,
kart., € 16,00

Kaiser Karl IV. (1316-1378), böhmischer König, verfolgte zum Ausbau seiner Machtposition eine nachhaltige Expansionspolitik. In deren Zuge gelang ihm seit 1349 der Erwerb zahlreicher Städte und Märkte der nördlichen Oberpfalz, die er 1355 der Krone Böhmen inkorporierte. Eine Phase intensiver Förderung begann, die sich nicht nur auf die Weiterentwicklung des gesamten Territoriums ausrichtete, sondern auch durch eine Vielzahl an Privilegierungen den wirtschaftlichen Aufbau der einzelnen Kommunen vorantrieb. Immer aber war das Wirken des Kaisers in den Neuerwerbungen an seine weiterreichenden politischen Absichten geknüpft. Durch veränderte territorial-dynastische Zielsetzungen verloren die oberpfälzischen Besitzungen an Bedeutung. Schließlich gerieten sie 1373 zu einem großen Teil beim Erwerb der Mark Brandenburg als Pfandobjekt an die konkurrierenden Wittelsbacher.