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Maximilian Seefelder

Zwischen Instrumentalisierung und Liebhaberei

Volksmusikpflege und ihre Auswirkungen in Niederbayern

ISBN 978-3-939112-40-2
505 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Format 14,8 x 21 cm, kart.
€ 25,00

Volksmusik scheint immer alt, bodenständig, echt und deshalb gilt sie vielen als wertvoll und pflegenswert. Die kulturhistorische Analyse liefert ein anderes Bild: Volksmusik wurde stets neu erfunden, gedeutet und instrumentalisiert – von Machthabern, Ideologen und Protagonisten. Dahinter steckte häufig politisches oder kulturideologisches Kalkül, reine Liebhaberei in den seltensten Fällen.

„Seefelders Erkenntnisse … dürften manches Klischee von der echten Volksmusik, die vielfach zur Herzensangelegenheit stilisiert wurde, über den Haufen werfen.“
Bayerische Staatszeitung vom 1. August 2008

 „Wer auch immer Volksmusik im weitesten Sinne spielt, sich anhört oder sich gerne im Diskurs über echt und unecht ergeht, jedem sei Seefelders Dissertation als Pflichtlektüre ans Herz gelegt.“
Mittelbayerische Zeitung vom 10. Dezember 2009