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Judith Ebner

Der „Totale Krieg“ in Regensburg

Studie zur Geschichte der Stadt in den Kriegsjahren 1943-1945. Regensburger Beiträge zur Regionalgeschichte,
Band 8

ISBN 978-3-939112-60-0
196 Seiten, zahlreiche Abbildungen,
Format 16,5 x 24 cm, kart., € 20,00

Als Joseph Goebbels 1943 den „Totalen Krieg“ öffentlich propagierte, war Regensburg längst unmittelbar von der Kriegsrealität betroffen: Die Ernährungs- und Bekleidungslage hatte sich zugespitzt, die mehr oder minder zuversichtliche Stimmung der Bevölkerung war Ernüchterung gewichen und die Stadt hatte die ersten Evakuierten aufgenommen. Die Lage sollte sich jedoch ab diesem Zeitraum bis zum Ende des Krieges 1945 dramatisch verschlechtern. Verheerende Auswirkungen hatte die Fortführung des Krieges bis zum bitteren Ende vor allem hinsichtlich der stetig zunehmenden Luftangriffe und der immer drastischer werdenden Maßnahmen der nationalsozialistischen Machthaber. Die amerikanische Einnahme der Stadt am 27. 4. 1945 wurde darum auch von den Bewohnern Regensburgs in erster Linie als Befreiung wahrgenommen, die einen demokratischen Neuanfang ermöglichte.

„… ein Gewinn für alle Bibliotheken.“
Bayern im Buch 2/2010